Der Ramadan

1. Einleitung

Über eine Milliarde Muslime weltweit begehen alljährlich den Fastenmonat Ramadan. Wie das Fasten zu einem wichtigen Aspekt des muslimischen Lebens und Empfindens wurde, wie es im Einzelnen praktiziert wird und welche Rolle der Ramadan für das spirituelle und soziale Leben der Muslime spielt, soll im Folgenden dargestellt werden.

1.1. Der historische Hintergrund

Das Wort Ramadan ist arabischen Ursprungs. Der Ramadan ist der 9. Monat des Mondkalenders, in dem Mohammed mit 40 Jahren sein erstes Offenbarungserlebnis hatte: „Lies im Namen deines Herren, welcher schuf; welcher den Menschen schuf aus einem Embryo; Lies; denn dein Herr ist der Allgütige, der den Menschen mit der Feder lehrt; den Menschen lehrt, was er nicht weiß.“ (96:1-5) . Diese Offenbarung war der Beginn seiner Prophetenschaft, während der er die Religion des Islam verkündete. Solche ihm im Laufe von 22 Jahren immer wieder zuteil gewordenen Offenbarungen fügten sich zum Koran zusammen und begleiteten die im Wachsen befindliche junge Gemeinde. Eineinhalb Jahre nach dem Auszug der muslimischen Gemeinde nach Medina, zu der sie sich angesichts der Verfolgung in Mekka gezwungen sah, verkündete der Prophet eine neue Offenbarung, die da besagte: „O ihr Gläubigen! Das Fasten ist euch vorgeschrieben worden, so wie es denjenigen vor euch vorgeschrieben wurde.“ (2:183). Somit wurde das Fasten als dritte der fünf Säulen des Islam zum festen Bestandteil des Lebens der Muslime. Desweiteren wird in dem Vers darauf Bezug genommen, dass das Fasten bereits im Alten und Neuen Testament als eine Form des Gottesdienstes und der Buße vor Gott Erwähnung fand. Der Ablauf und die Regeln des islamischen Fastens wurden im Koran und der Praxis des Propheten (arabisch: Sunna) definiert. Der Monat Ramadan, in dem ja in der laylat al-qadr, in der Nacht der Bestimmung,  die Erstoffenbarung des Koran stattgefunden hatte, wurde im Koran als der vorgeschriebene Zeitraum zum Fasten bestimmt. Seitdem fasten alle Muslime weltweit so, wie es Mohammed, seine Familie und seine Gefährten vor 1400 Jahren schon taten. Der Ramadan wird von den Muslimen stets mit Freude erwartet und als ein Neuanfang betrachtet, der dem Menschen immer wieder eine neue  Möglichkeit bietet, an Leib und Seele zu genesen und die Nähe zu Gott wiederzufinden.

1.2. Wann fastet man? Wie fastet man?

Mit dem Beginn des Ramadan bricht die Fastenzeit  an. Da der Ramadan ein Monat des Mondkalenders ist, dessen Jahr nur 354 Tage dauert, durchläuft er im Laufe von ca. 33 Jahren alle Jahreszeiten. Das heißt, dass der Muslim es lernt, die Entbehrungen des Fastens während drückender Hitze ebenso zu ertragen wie bei strenger Kälte. Das Fasten ist jedem Muslim und jeder Muslimin ab der Pubertät vorgeschrieben. Entbunden von der Pflicht zu fasten sind Kinder, Altersschwache, Kranke, Reisende und Frauen während der Menstruation, der Schwangerschaft und nach der Entbindung. Vom Morgengrauen bis zum Sonnenuntergang sind Essen, Trinken, Einatmen von aromatischem Rauch, die Zufuhr von jeglichen Stoffen und geschlechtlicher Kontakt untersagt. Wenn am Morgen die Absicht zu fasten gefasst wurde, dieses aber vorzeitig gebrochen wird,  gilt der betreffende Tag nicht als Fastentag und erfordert je nach Situation einen Ausgleichsakt. Allerdings gibt es eine Reihe erleichternder Regelungen, die dem Fastenden in verschiedenen Situationen entgegenkommen und diesen Ausgleichsakt minimieren. Denn überhaupt bietet der Islam genügend Freiräume, die sich in schwierigen Situationen nutzen lassen. Im Koran heißt es, dass Gott es den Menschen leicht machen will und von niemandem mehr verlangt, als er zu leisten vermag. So gibt es Regelungen, die einen vorzeitigen Abbruch von Fastentagen ermöglichen und vor allem für Menschen gelten, die vom Fasten völlig erschöpft sind. Erfolglos verlaufene Fastentage sollen bei nächster Gelegenheit nachgeholt werden. Wenn die Umstände aber auch das verbieten, so ist eine Armenspeisung vorgeschrieben. Am erstrebenswertesten ist laut Koran aber zu fasten und gleichzeitig armen Menschen Speise zu geben. Wenn beide Alternativen nicht realisierbar sind, so soll sich der Muslim in die Barmherzigkeit Gottes flüchten.

1.3. Der Ablauf eines Ramadan-Tages

Eine vom Propheten vorgegebene unverbindliche Praxis ist es, zu einem Frühmahl aufzustehen um sich für den anstehenden Fastentag ausreichend zu stärken. Die Familie findet sich zusammen und nimmt vor dem Morgengrauen möglichst spät ein Frühmahl zu sich. Gegebenenfalls wartet man auf die Dämmerung, um noch vor Aufgang der Sonne das rituelle Morgengebet zu verrichten. Währenddessen kann sich der Muslim mental auf das Fasten vorbereiten indem er sich z.B. in Koranrezitationen oder Preisungen Gottes vertieft. Ansonsten ist der Fastende dazu angehalten, seinen üblichen Tagesablauf beizubehalten. Allerdings soll der Muslim nicht nur mit dem Körper, sondern auch mit dem Geist fasten. Üble Nachrede, Lüge und Verleumdung gelten als besondere Herabwürdigung des Ritus. Von den Mitmenschen wird gegenüber den Fastenden Rücksichtnahme verlangt. Das Auftreten von Hunger und Durst ist nicht etwa ein unerwünschter Nebeneffekt, sondern gerade der zentrale Bestandteil des Fastens. Denn nur so entfaltet das Fasten seine Wirkung auf Geist und Charakter des Menschen.
Wenn der Sonnenuntergang naht, ist es nach den Worten des Propheten das gute Recht eines jeden Muslims, sich auf das Fastenbrechen zu freuen. Um den schönen Moment des Fastenbrechens in der Gemeinschaft zu erleben, versucht man entweder mit der Familie oder mit Freunden, vor allem aber auch mit ärmeren Menschen zusammenzukommen bzw. sie mit ihrer ganzen Familie zu sich nach Hause einzuladen.
Muslime fasten also nicht einen Monat hindurch, sondern jeweils nur vom Morgengrauen bis zum Sonnenuntergang. Dabei ist ihnen nicht nur das Essen, sondern auch das Trinken untersagt. Zwischen Sonnenuntergang und Morgengrauen ist dafür alles wieder erlaubt, was während des Tages verboten ist. Dennoch sollte man weder beim Frühmahl noch beim Fastenbrechen zu viel essen und trinken. Denn es geht  ja nicht darum, den ganzen Tag nichts zu essen, um sich dann am Abend über das Maß hinaus beim Essen zu verausgaben; vielmehr sollte man die Entbehrungen während dieser geistigen und körperlichen Übung im Gehorsam gegenüber Gott einzig und allein für sein Wohlgefallen auf sich zu nehmen. Auch ein überschwengliches Feiern des Fastenbrechens am Abend entspricht nicht dem Wesen des Fastens. Damit der Fastende optimal vom Ramadan profitiert, sollte er seine Abende eher mit spirituellen Aktivitäten verbringen.

2. Zum spirituellen Aspekt des Fastens im Ramadan

2.1. Der Ramadan ist die Zeit der Wiederentdeckung der Barmherzigkeit Gottes

Der Ramadan gilt unter Muslimen als Monat der Barmherzigkeit, und das in zweierlei Hinsicht: Einerseits erwartet den Muslim eine großzügige Vergebung vieler Sünden. Andererseits lernt der Mensch es, die Gaben Gottes, sprich Seine Barmherzigkeit, angemessen zu würdigen. Für den gläubigen Menschen stellt die Welt eine Darbietung der Barmherzigkeit Gottes dar. Unter Barmherzigkeit in diesem Sinne verstehen wir die Eigenschaft Gottes, die die Welt zu einer nie versiegenden Quelle an Gaben und Geschenken macht. Jeder Atemzug des Menschen, jede Neubelebung der Erde im Frühling, jedes belebte und unbelebte Element der Welt, das seine Rolle in diesem, dem Menschen gewidmeten kosmischen Theater spielt – in all diesen Dingen spiegelt sich für den Muslim die allumfassende Barmherzigkeit Gottes wieder. So heißt es im Koran, dass Gottes Barmherzigkeit jedes Ding umschließt.

Doch wer alles hat, was er braucht, beginnt schnell Ansprüche zu stellen. Plötzlich wird der Mensch wählerisch und legt die Messlatte für die Befriedigung seiner Bedürfnisse Tag für Tag ein Stück höher. Spätestens dann, wenn die Grenzen seiner Möglichkeiten überschritten sind, findet er sich in einem Zustand von Resignation und Unzufriedenheit wieder. Die Farben seiner Welt werden grau – und sein Essen schmeckt fade. Oder anders ausgedrückt: Er hält die Barmherzigkeit Gottes immer mehr für selbstverständlich, was schließlich daraus hinausläuft, dass er sie geringschätzt, ja sogar völlig übersieht.

Der Fastenritus verfolgt nun das Ziel, dem Fastenden wieder klarzumachen, welch existentielle Bedeutung Essen und Trinken für ihn haben. Denn vor dem Hintergrund des Hungers schmecken auch die unbeliebtesten Speisen wie Festmähler. Ein Glas Orangensaft lässt förmlich die Sonne aufgehen. Die Nahrung erfährt in den Augen des Menschen eine Aufwertung, von der er noch ein ganzes Jahr zehren kann. Kurz: Der Muslim empfindet das Fastenbrechen am Abend als eine großzügige Einladung seines Schöpfers. Er erkennt, wie großartig die Dinge sind, die ihm auf der Welt zur Verfügung stehen, und wie wohltuend es ist, die sich in der Natur manifestierende Barmherzigkeit zu spüren – eine Barmherzigkeit, von der alle Geschöpfe Gottes profitieren.

Je hungriger er Abend ist, um so größer ist die Dankbarkeit des Fastenden gegenüber dem, der unser Dasein und unsere Versorgung ermöglicht hat und der uns die Gelegenheit bietet, durch unsere bewusste Wahrnehmung Zeuge unserer Emotionen und unserer Nahrungsaufnahme zu werden. Möglicherweise wird uns ein Computer eines Tages Emotionen vorspielen und sich besser behaupten können als so mancher Lebenskünstler. Aber er wird wohl nie das empfinden, was wir empfinden, wenn wir unseren Durst stillen, wenn wir eine Person, die uns nahesteht, umarmen, oder wenn wir angesichts der harmonischen Poesie der Natur tief in uns ehrfurchtvoll etwas empfinden, dem der Muslim mit den Worten Ma scha’allah (arab.: was Gott will) Ausdruck verleiht.

Dieser emotionale Aspekt gibt uns genügend Anlass zum Tafakkur. Eine Stunde Tafakkur (arab.: das Nachdenken) wurde vom Propheten Mohammed einem Jahr Gottesdienst für ebenbürtig erklärt. Und so denkt der Muslim nach und sieht ein, dass eigentlich alles im Universum eine Barmherzigkeit Gottes darstellt. Auch im Koran werden ja  am häufigsten diejenigen Aspekte Gottes beschrieben, die sich auf Seine Barmherzigkeit beziehen. Schließlich lebt der Mensch nicht nur von der Mahlzeit auf dem Tisch allein, sondern auch von allen anderen Dingen die ihren Platz im Dasein, angefangen von seinen Atomen, über unseren Planeten bis hin zum gesamten Universum.

2.2. Die Erziehung zur Bescheidenheit

Eine weitere, mit der Barmherzigkeit Gottes zusammenhängende Tugend, die im Islam großgeschrieben wird, ist die Bescheidenheit. Eigenschaften wie Arroganz und Überheblichkeit gelten als Irrwege des Egos, das seine Unabhängigkeit von der Welt und letztendlich von Gott zu behaupten versucht. Der Weg des Muslims zu Gott führt jedoch über die Anerkennung der Größe Gottes und der Abhängigkeit des Menschen von Seiner Güte und Macht. Denn diese Güte und Macht finden ihren Ausdruck in der Natur, deren ständige Nutznießer wir sind.
Das Fasten hilft dem Menschen auf die Sprünge, sich seiner Stellung vor Gott gewahr zu werden – seine Stellung als schwaches Geschöpf, dessen ganze Existenz von dem abhängt, was Gott ihm gewährt hat. Die  Bescheidenheit gegenüber dem Schöpfer und seinen Geschöpfen dient uns nicht nur dazu, zu uns selbst zu finden, sondern auch unsere Erwartungen herunterzuschrauben und stets mit dem glücklich zu sein, was uns vergönnt ist. Bescheidenheit erzeugt also auch eine besondere Freude am Leben, die dafür sorgt, dass wir all die kleinen Dinge des Lebens genießen können.

2.3. Das Erlangen von Geduld

Der Fastenmonat Ramadan ist eine Zeit, in der die Geduld und Demut gegenüber Gott besonders auf die Probe gestellt wird. Jeder Fastende sollte versuchen, einen Zustand der Gelassenheit und der Ausgeglichenheit zu erreichen. Vom Propheten wird überliefert, dass der unangenehm wirkende Geruch des Hungers vor Gott wertvoller ist als so manches angenehme Aroma. Das Fasten, das nur für das Wohlgefallen Gottes durchgeführt wird, gilt als eine besondere Form des Gottesdienstes, dessen Lohn einzig und allein von Gott bemessen werden kann. So ist das geduldige Warten in den letzten Minuten vor dem Fastenbrechen ein besonders verdienstvoller Dienst an Gott. Man nimmt ja schließlich nicht an einer Hungerkur teil, sondern fastet, um sich einmal mehr seiner Selbst als Diener Gottes bewusst zu werden!

2.4. Die Aufmerksamkeit auf die Armut und Not lenken

Das Fasten öffnet Türen zu einer sozialeren und rücksichtsvolleren Gemeinschaft. Der Mensch erhält die Möglichkeit, in den tiefen Abgrund des Hungers und der Bedürftigkeit zu blicken. Wohlhabenden wird deutlich, dass ihr Wohlbefinden keine Selbstverständlichkeit ist. Der Islam, der sich z.B. mit der Armensteuer ohnehin gegen die Spaltung der Gesellschaft wendete, setzt während dem Tag des Fastens Reiche und Arme der gleichen Strapaze des Hungers aus.  Wirtschaftliche Unterschiede zwischen den Menschen verlieren an Bedeutung.  Dadurch, dass Menschen, die es sich leisten können, dazu angehalten sind, das Fastenbrechen mit den Armen durchzuführen, wird außerdem die Gemeinschaft auch praktisch gefördert. Graue Theorie ist dem Islam fremd. Alles hat sowohl eine theoretische als auch eine praktische Seite. Bestimmt gibt es den einen oder anderen Reichen, der erst im Ramadan spürt, wie es wirklich ist, in Armut zu leben, und ein ehrliches Mitgefühl für Arme entwickelt. Es gibt da eine schöne Anekdote über Nasreddin Hodscha, einen Gelehrten, dem sowohl belehrende als auch belustigende Äußerungen zugeschrieben werden. Nasreddin Hodscha fällt eines Tages vom Baum und bricht sich dabei ein Bein. In den nächsten Tagen wird er von allen möglichen Leuten besucht, die ihm gute Besserung wünschen und ihn aufzuheitern versuchen. Völlig frustriert verliert er die Beherrschung und schreit: ”Raus! Raus! Euer Mitleid möchte ich nicht! Wenn ihr mich wirklich trösten wollt, dann schickt mir bitte jemanden, der sich auch das Bein gebrochen hat!” Es ist nicht weiter verwunderlich, dass die Armensteuer gerade im Ramadan zu zahlen ist.

2.5. Die Zeit, in der Freundschaft besonders hoch im Kurs steht

Im Ramadan wird besonders viel Wert auf ein Zusammenwachsen der Gemeinschaft gelegt. Die verpflichtende Armensteuer, die auch zu den fünf Säulen des Islam gehört, wird fällig, und daneben wird auch viel freiwillig gespendet. Der Muslim soll sich in diesem Monat besonders davor hüten, zu streiten oder Zwietracht zu säen. Man lädt sich gegenseitig zum Fastenbrechen ein, und man freut sich auf das Ramadanfest, bei dem die Menschen endgültig wieder zueinanderfinden sollen.

3. Das Ramadanfest

Das Finale des Ramadan ist ohne Zweifel das dreitägige Ramadanfest, das an den letzten Fastentag anschließt. Dieses Fest ist einerseits ein Ausdruck der Freude, den Ramadan erlebt zu haben, und andererseits ein Höhepunkt der gemeinschaftlichen Verbundenheit. Im Türkischen und Persischen bezeichnet man Festtage als ‘Bayram’. Das Ramadanfest ist neben dem Opferfest eines der beiden Hauptfeste der Muslime. Nach dem Festtagsgebet am Morgen des ersten Tages beginnt eine Zeit der Warmherzigkeit, in der sich alle Familienmitglieder und Freunde gratulieren, sich gegenseitig besuchen und sich jeder zum Ziel setzt, aus Feinden und Zerstrittenen Freunde zu machen. Nach dem Ramadan sollen alle Unstimmigkeiten ausgeräumt und Frieden und Freundschaft eingekehrt sein. Kinder genießen bei diesem Fest die besondere Aufmerksamkeit der Erwachsenen. In Anatolien ist es Brauch, dass Kinder von Haus zu Haus gehen und überall mit Süßigkeiten beschenkt werden. Überall in der islamischen Welt ist es aber auch Sitte, dass jüngere Menschen die älteren besuchen und ihnen zum Bayram gratulieren. Mancherorts sind an den Festtagen öffentliche Verkehrsmittel kostenlos nutzbar, damit auch Ärmere ihre Verwandten besuchen können. Über eine Milliarde Menschen feiern dieses Fest des Friedens und nehmen sich vor, eine friedliche Welt zu schaffen – eine friedliche Welt, weil sie daran glauben, dass eine Welt ohne Frieden keine menschenwürdige und Gott gefällige Welt sein kann. Und man kann zurecht feststellen: Die Botschaft des Ramadan ist die Rückbesinnung auf Bescheidenheit, Spiritualität und Nächstenliebe.