Kommen Nichtmuslime in die Hölle?

Talip: „Hey Jungs, eine Frage: Stimmt es eigentlich, dass aus islamischer Sicht Nichtmuslime, die vom Islam wissen, aber nicht konvertieren, automatisch in der Hölle landen?“
 
Latif: „Nein, das ist ein verbreitetes Missverständnis. Denn der Koran sagt eindeutig, dass für eine Errettung im Jenseits das Befolgen einer Offenbarungsreligion ausreichend ist, konkret vor allem der Glaube an Gott und das Jenseits und das Verrichten guter Werke (Sure 2, Vers 62 und Sure 5, Vers 69). Und er sagt in einer seiner spätesten Suren, dass Juden und Christen sich zur Errettung am Kerngehalt ihrer eigenen Offenbarungen orientieren sollen (Sure 5, Verse 43-44 und 47).“
 
Faruk: „Latif, du machst es dir da zu einfach, diese Verse erfordern eine Auslegung. Denn an anderen Stellen sagt der Koran in deutlichen Worten, dass Allah im Jenseits keine Religion außerhalb des Islams annehmen wird (Sure 3, Vers 85), und dass die, die einen Teil der Propheten anerkennen und die anderen ablehnen die wahren Ungläubige sind (Sure 4, Vers 150-151).“
 
Talip: „Das ist wirklich verwirrend, Leute. Wie solle das denn gleichzeitig zusammengehen? Arif, was meinst denn du dazu?“
 
Arif: „Wenn du eine eindeutige Antwort auf die Frage willst, wer aus deinem Umfeld nun errettet wird oder verloren ist, dann kann ich dir auch nicht weiterhelfen. Latif und Faruk zitieren beiden den Koran und es kostet in der Tat Auslegungsaufwand um beides zusammenzubringen. Dass es eine widerspruchsfreie Lösung geben muss, ist für uns alle ja wohl klar. Ich kann dir gerne erzählen, wie ich damit umgehe. Aber insgesamt bin ich da eher bescheiden. Ich kann dir nicht sagen, welcher Nichtmuslim hier und heute vor Gott verloren ist, egal ob er Muslime kennt oder schon mal eine Koranübersetzung gelesen hat, oder so. Aber es gibt gute Argumente, denen vielleicht auch Faruk zustimmen wird, die zeigen, dass wir niemanden, der außerhalb des Islams steht, für automatisch verloren erklären können – und zwar nicht, weil er einer anderen „wahren“ Religion angehört, wie Latif wohl sagen würde, sondern eher aufgrund des Prinzips, dass Gott von keinem Menschen mehr verlangt, als er zu leisten vermag (Sure 2, Vers 286) und des Prinzips, dass vor Gott letztlich die Absicht das Entscheidende ist.“
 
Faruk: „Aber das relativiert doch vollkommen den Wahrheitsanspruch des Islam.“
 
Latif: „Wieso? Damit der Islam wahr sein kann, müssen nicht erst alle anderen Religionen falsch sein.“
 
Arif: „Ich denke, so meine ich das nicht. Der Islam ist für mich schon der wahre Weg und es scheint mir logisch nicht möglich, dass mehrere sich widersprechende Religionen im gleichen Sinne gleichzeitig wahr sein können. Ich will Wahrheit also nicht relativieren. Und ich gestehe natürlich den Anhängern aller anderen Religionen und Weltanschauungen ebenso zu das selbe über ihren Glauben zu denken und meinen Glauben als nur teilweise wahr oder sinnvoll anzusehen. Natürlich will ich anderen Religionen nicht auch den Besitz zentraler Wahrheiten und großer Weisheiten komplett absprechen. Da gibt es überall viele wertvolle Erfahrungsbestände, von denen wir lernen können. Aber als Gesamtpakete gedacht, können sie, wenn ich das richtig einschätze, nicht alle gleichzeitig in gleicher Hinsicht wahr sein. Das gleiche gilt auch für sich widersprechende Islamverständnisse. Toleranz muss natürlich sein, da gibt es kein zurück. Das bedeutet aber nicht, dass man das Tolerierte für wahr oder richtig halten muss. Wir sind aber allen Menschen schuldig ihnen ihre volle Wahrhaftigkeit, also ihre Absicht zur Wahrheit, anzuerkennen. Vielleicht ist Wahrhaftigkeit vor Gott manchmal wichtiger als mehr oder weniger durch glückliche Umstände in einer wahren Religion zu landen. „Alle Taten werden gemäß der Absicht beurteil“, heißt es im Hadith.“
 
Faruk: „Aber genau so ein Argument relativiert doch den Wahrheitsanspruch des Islam.“
 
Arif: „Nein, was ist tue, ist etwas anderes: Ich relativiere die Erkenntniskraft des Menschen, also ihr Vermögen unter heutigen Bedingungen, lange nach dem charismatischen Wirken eines Propheten, zweifelsfrei erkennen zu können, welche Religion die wahre ist.“
 
Talip: „Aber dann kann doch jeder jederzeit alles glauben, und es wäre alles vor Gott gerechtfertigt.“
 
Latif: „Und selbst wenn, was wäre daran schlimm? Was schadet das denn dir, was die anderen glauben?“
 
Arif: „Latif, du plädierst für totale Toleranz – das tue ich auch. Ich denke aber, Talip geht es um die Frage, wie man gleichzeitig tolerant sein kann ohne in sofortigen Widerspruch mit dem Koran zu kommen, an den wir ja glauben. Nur das ist die Frage hier. Laut Faruk könnte man diesen Konflikt nur vermeiden, wenn man zwar einerseits tolerant ist, aber gleichzeitig zugesteht, dass alle Wege außerhalb des Islams in die Hölle führen müssen, nachdem man das Wichtigste vom Islam erfahren hat.“
 
Faruk: „Ja, so in die Richtung gehe ich.“
 
Arif: „Diese Position ist auch unter toleranten Muslimen bzw. auch Christen in Bezug auf ihren Glauben verbreitet und ich will sie keineswegs verurteilen. Und: Sie hat Tradition. Ich halte sie auch heute für alltagstauglich, wenn sie trotzdem Nichtmuslime als vollwertige Mitmenschen akzeptiert und respektiert, auch wenn sie im Jenseits als vermutlich verloren gelten. Aber vielleicht gibt es noch andere Positionen, die ebenfalls korankompatibel sind, aber weniger drastisch im Spekulieren über das jenseitige Los von Nichtmuslimen sind. Das würde mir irgendwie eher behagen.“
 
Faruk: „Arif, Wahrheit muss nicht immer behagen, das weißt du.“
 
Arif: „Klar, das ist so. Aber das gilt auch für dich: Ich zumindest bezweifele, dass deine Position schon die endgültige wahre islamische Meinung hierzu sein muss, auch wenn es die Mehrheitsmeinung der Gelehrten sein sollte. Ich möchte gerne weitersuchen. Schauen wir nochmals Latifs Position an. Laut Latif muss Toleranz auch beinhalten, dass man die anderen Religionen als wahr respektiert, ohne sich jedoch ihnen anschließen zu müssen. Wie gesagt, scheint mir das logisch schwierig. Zudem könnte hier Faruk noch eine Menge Verse anführen, die diese Position schwächen.“
 
Latif: „Ich könnte aber auch noch eine Menge Verse finden, die Farkus Position schwächen. Es ist nicht richtig den Islam nur auf die Religion unseren Propheten Muhammad zu reduzieren. Der Islam ist die universelle Religion der Menschheit, die zigfach von allen Propheten der Welt ihrem Volk gemäß ihres Verständnisses vermittelt wurde. Der muhammadanische Islam ist der Höhepunkt und das Ende der Heilsgeschichte. Warum ist das so schwer zu verstehen, dass Gott es nicht zulassen würde, dass alle Offenbarungsreligionen komplett verfälscht werden. Macht denn die Idee einer Totalverfälschung aller vorislamischen Religionen, von der der Koran gar nicht ausgeht, denn Sinn, wenn Gott doch ohne Zweifel die Macht besitzt den wahren Kern der Religionen auch dann zu schützen, wenn sich hier und da Irrtümer einschleichen und die Priesterklassen korrupt werden? Der Koran ist eine Reformaufforderung an alle anderen Religionen, also eine Aufforderung ihre nachträglichen Irrtümer zu erkennen, zu korrigieren und zu ihren wahren Wurzeln zurückzukehren. Der Koran kam ja gerade um die These der damaligen Juden und Christen zu widerlegen, dass nur sie ins Paradies kämen (Sure 2, Vers 111-112). Warum sollten wir nun den selben Fehler wiederholen“
 
Talip: „Warum ist das alles so kompliziert? Wieso hat sich Gott nicht einfach eindeutig und klar für das eine oder andere ausgesprochen?“
 
Faruk: „Das hat er! Latif meint es wirklich gut, aber dann soll er mir mal erklären, warum der Koran jene zu Ungläubigen erklärt, die nicht alle Propheten anerkennen, also auch unseren und ihm somit Folge leisten, wie der Koran es will.“
 
Arif: „Jungs, ich habe noch eine Alternative zu euren beiden Positionen. Also ich möchte nochmals meinen Ausgangspunkt betonen: Gott verlangt von keinem Menschen mehr, als er zu leisten vermag. Und in der heutigen nachprophetischen Zeit ist das Licht der Propheten bei weitem nicht mehr so deutlich erkennbar wie zu Zeiten eines Propheten Moses, Jesus oder Muhammad. Damals konnte die Zusage zu ihnen, die von Gott geleitet und mit entsprechendem Charakter und mit Zeichen und Wundern versehen waren, ohne Zweifel als Maßstab für Glauben gelten. Viele Menschen, die heute nicht an alle diese Propheten glauben, hätten es damals vielleicht getan. Ich glaube, da steckt ein System dahinter, das von Gott ganz und gar so vorgesehen ist. Dieses System funktioniert auch dann, wenn wie den Widerspruch zwischen Latif und Faruk nicht auflösen können oder wollen.“
 
Faruk: „Aha, so so. Kannst du den Konflikt zwischen Latif und mir denn nicht auflösen, oder willst du einfach nicht?“
 
Arif: „Mmhh… Das müsste ich mich erst noch überlegen…“
 
Latif: „Jetzt tu nicht so, als ob du dir das nicht schon überlegt hättest.“
 
Arif: „Wie dem auch sei. Ich habe einen anderen Vorschlag. Ich versuche euch mal zu erklären, warum man meiner Meinung nach für eine Klärung der Heilsfragen zunächst die gottgegebenen Grenzen der Erkenntniskraft der menschlichen Vernunft untersuchen sollte. Es könnte sein, dass sich hinterher euer Problem zumindest teilweise als Scheinproblem entlarvt. Am Wahrheitsanspruch des Islams ändert sich dadurch nichts, aber an der Art und Weise, wie man über das vermutliche Los von Nichtmuslimen im Jenseits sprechen sollte. Danach könnt ihr meine Position gerne auseinandernehmen.“
 
Faruk: „Na, dann leg mal los.“
 
(Einleitung Ende)
 
Substanzielle und erkenntnistheoretische Begründungsversuche von Heilsinklusivismen im Islam
 
1         Einleitung
2         Substanziell-inklusivistische Ansätze und die koranische Basis.
2.1        Die Bedingungen für das Heil der Buchbesitzer laut Ateş.
2.2        Der substanziell begründete Inklusivismus vor dem Hintergrund des Korans.
2.2.1       Gruppe 1: Theologische Legitimation zur Beibehaltung eigener Religion.
2.2.2       Gruppe 2: Abraham statt christlich-jüdischer Exklusivismen.
2.2.3       Gruppe 3: Würdigung des Korans durch Buchbesitzer
2.2.4       Gruppe 4: Kritik an Theologien der Buchreligionen
2.2.5       Gruppe 5: Anerkennung Muhammads als Heilsbedingung
2.3        Zwischenfazit
2.4        Die drei Aporien des substanziell begründeten Inklusivismus.
3         Erkenntnistheoretisch-inklusivistische Ansätze und die koranische Basis
3.1        Al-Ġazālīs erkenntheoretischer Ansatz in der Heilsfrage
3.2        Struktur des erkenntnistheoretischen Ansatzes
3.3        Koranische Basis des erkenntnistheoretisch begründeten Inklusivismus
3.3.1       Je mehr Klarheit, umso mehr Verpflichtung
3.3.2       Verpflichtung und Straffähigkeit setzt erkennbaren Gesandten voraus
3.3.3       Die Gegenwart von Propheten hat verpflichtenden Charakter
3.3.4       Annahme der klaren Beweisbarkeit der Wahrheit des Koran
3.3.5       Unglaube als kategorische Weigerung selbst bei Wundern zu glauben
3.3.6       Unglaube als Leugnung trotz besseren Wissen
3.3.7       Annahme von Wissen um Muhammad beim Volk der Schrift
3.4        Weitere Hinweise auf konfessionsunabhängigen Unglauben
3.4.1       Unglaube als Leugnung aus Hochmut
3.4.2       Unglaube als Leugnung aus Neid
3.5        Adressatenorientiertes Kohärenzideal der koranischen Argumentation
4         Fazit und Ausblick

Interview zum islamrechtlichen Status des IS

Frage: Was ist der IS?
 
Antwort: Der IS ist die wohl verblendedste, barbarischste, feigste und ehrenloseste Terrororganisation der Welt.
 
Frage: Aber der IS argumentiert doch islamisch – sollte man dies nicht auch erwähnen?
 
Antwort: Pfff, meinetwegen. Der IS ist neben oben Genanntem auch eine von Viren zerfressene Raubkopie des Islam. Das macht ihn nicht islamisch. Verdorbene Religion ist nicht besser als verdorbenes Fleisch. Der IS ist eine Splatter-Karikatur des Islam. Der IS vertritt ein Islamverständnis (bzw. -unverständnis), das zurecht und notwendigerweise von fast allen Muslimen und recht und billig denkenden Menschen abgelehnt wird.
 
Frage: Aber die Theologie des IS scheint doch für manche junge Leute ansprechend zu sein.
 
Antwort: Eben. Aber an dieser Stelle geht es nicht um Theologie, sondern um anderes, unter anderem um Testosteron. Merke: In der Praxis schlägt Testosteron jede noch so konservative oder liberale, steinharte oder kuschelweiche Theologie. Wir leben nicht in Zeiten der Wahrheitssuche, sondern in einer Zeit der Gier nach klar abgegrenzter und eindeutiger Identität. Die Rolle von Theologie wird überschätzt, wenn es um die Erklärung kollektiver, psychologischer und tendenziell triebgesteuerter Verhaltensmuster geht, wie es dem Habitus des IS zu eigen ist.
 
Frage: Habitus des IS?
 
Antwort: Morden, Gewaltpornos drehen und damit global exhibitionieren gehen, vergewaltigen, den Dicken geben. Das ist der IS.
 
Frage: Aber es gibt doch auch Terorrorganisationen aus anderen weltanschaulichen Zusammenhängen, sowie technologisch hoch entwickelte Unrechtsstaaten auf der Welt. Und keiner kann behaupten, dass der IS global bisher mehr Leid angerichtet hätte als der Raubtierkapitalismus. Warum werden Sie bei diesen nicht so wütend wie beim IS? Wo bleiben Ihre Verwünschungen und Wuttiraden dort?
 
Antwort: Nun, nüchtern betrachtet haben Sie Recht. Dass die Barbarei im IS unmittelbar manifest ist, ja ihr Wesen definiert, relativiert nicht die Barbarei, die in der Doppelmoral der moralisch ambivalenten Moderne als jederzeit aktivierbares – und oft genug aktiviertes – Potenzial vorliegt. Aber: Die meisten Raubtierkapitalisten und Waffenanbeter dieser Welt begehen ihre Verbrechen nicht im Namen meiner Religion. Die Verbrecherorganisation des IS hingegen hat sich mein Glaubensbekenntnis auf ihre Flagge geschrieben! Verstehen Sie? Da steht „La ilaha illa Allah, Muhammadun Rasul Allah“. Diesen Satz zitieren selbst besoffene Muslime regelmäßig. Es ist unser Glaubensbekenntnis. Diese Gewaltpornodreher haben das auf ihre Flagge geschrieben. Verstehen Sie? Diese Typen sind !?#@!$“e798asfjkmsdf (längerer zensierter Abschnitt)! Verstehen Sie mich?
 
Frage: Ja, das war nicht misszuverstehen. Nebenbei: Ich wusste gar nicht, wie derb und in welch epischer Breite Sie fluchen können.
 
Antwort: Ja. Ähem. Danke. Wechseln wir das Thema.
 
Frage: Wo haben Sie dieses virtuose Fluchen gelernt?
 
Antwort: Wann immer ich versuche den IS rational mit Hilfe des Schreibens zu verarbeiten, lande ich nach ein paar Zeilen Analysen schon bei solchen originellen Verwünschungen und ganz schlimmen Ausdrücken. Und… Äh… Können wir endlich das Thema wechseln?
 
Frage: Wie ist der IS aus islamischer Perspektive einzustufen?
 
Antwort: Der IS ist wahrscheinlich genau die Art von Menschentum, vor der die Engel den Schöpfer vor der Erschaffung des Menschen warnten. Sie brachten ihre Bedenken zum Ausdruck, dass ein solches Geschöpf womöglich nur Blutvergießen und Verderben auf Erden anrichten würde (Koran, 2:30). Der IS schickt sich an die eigentlich durch die Vernunft- und Sprachfähigkeit Adams erledigten Bedenken der Engel wieder neu aufzuwerfen (Koran, 2:31-33).
 
Frage: Wie würden Sie den islamrechtlichen Status des IS beschreiben?
 
Antwort (wird wieder wütend): Pfff… Islamrechtlicher Status? Soll das ein Witz sein? Jedes im Dreck watende Wildschwein ist islamisch reiner als der IS.
 
Frage: Aber das Fleisch des Wildschweins ist doch haram. Ist da da so ein Vergleich angemessen?
 
Antwort: Und ob! Ich sagte ja nicht, dass das Wildschwein nun halal ist, nur weil es nun noch viel größere und unreinere Schweine gibt. Ich sagte nur, dass das Wildschwein im Vergleich zum IS reiner ist. Verstehen Sie? Außerdem sollten Sie solche Aussagen nicht analytisch überbewerten. Sie sind eher Absagen als Aussagen.
 
Frage: Aber mit diesem Wildschweinevergleich werden Sie arg polemisch. Ist Beleidigung ein angemessener Ton im Umgang mit so einem ernsten Thema?
 
Antwort: Stimmt, das war eine Beleidigung. Ich entschuldige mich bei allen Wildschweinen dieser Welt dafür, dass ich sie mit dem IS vergleichen habe. So eine Beleidigung hat auch das borstigste und schmutzigste Wildschwein der Welt nicht im Entferntesten verdient! Aber wo analytische Worte versagen, greift nun mal die verbale Gewalt durch, sehen Sie mir das bitte nach. Ich kann Ihnen aber versichern, dass diese Sprechweise eine immer noch vergleichsweise milde Annhäherung an das darstellt, was der IS in seinem inneren Wesen wirklich ist.
 
Frage: Danke für das Interview!
 
Antwort: Gerne!
 
(Hinweis: der Fragende und der Antwortende sind Stimmen meines inneren Teams)